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Gebrauchte Drehmaschinen

Von der hölzernen Drehmaschine zur CNC Drehmaschine

Die gebrauchten Drehmaschinen haben im Grunde immer das selbe Prinzip: Zwischen Spindel und Reitstock wird ein Werkstück eingespannt und durch einen Motor auf eine Rotationsgeschwindigkeit gebracht und mittels Werkzeugen bearbeitet. Den Aufbau mit Bett, Hauptspindel, Gestell, Werkzeugschlitten und Antrieb teilen sich alle Drehmaschinen. Die einzigen Unterschiede sind der Drehdurchmesser, die Spitzenweite, das Maschinengewicht und die Spindelbohrung.

Die gebrauchten Drehmaschinen vom Gebrauchtmaschinen-Markt Jürgen Neydorff von Top Herstellern wie EMCO Turn, Celtic, Weiler Praktikant, Weiler Condor, Habich u.v.m.

Was sind Drehmaschinen?

Drehmaschinen sind Werkzeugmaschinen, die zur Bearbeitung von Werkstücken durch das Rotieren um eine zentrale Achse verwendet werden. Diese Maschinen spielen eine zentrale Rolle in der Fertigungsindustrie, da sie in der Lage sind, präzise und komplexe Formen zu erzeugen. Hier ist eine detaillierte Erklärung, was Drehmaschinen sind, welche Haupttypen es gibt, und welche Anwendungen und Vorteile sie bieten:

Definition

Eine Drehmaschine, auch Drehbank genannt, ist eine Maschine, die hauptsächlich zum Drehen von zylindrischen Werkstücken verwendet wird. Das Werkstück wird in eine Spannvorrichtung, typischerweise ein Futter oder eine Spannzange, eingespannt und dreht sich um seine eigene Achse, während ein Schneidwerkzeug, das fest montiert ist oder sich entlang der Werkstückachse bewegt, Material abträgt.

Haupttypen von Drehmaschinen

  1. Konventionelle Drehmaschinen

    • Leit- und Zugspindeldrehmaschinen: Diese sind die häufigsten konventionellen Drehmaschinen, die sowohl Leitspindel als auch Zugspindel verwenden, um die Bewegung des Schlittens zu steuern.
    • Spitzendrehmaschinen: Diese Maschinen werden für die Bearbeitung längerer Werkstücke verwendet, die zwischen zwei Spitzen eingespannt werden.
  2. CNC-Drehmaschinen

    • CNC-Drehmaschinen (Computerized Numerical Control): Diese Maschinen sind computergesteuert und ermöglichen eine hohe Präzision und Automatisierung. Sie sind in der Lage, komplexe und wiederholbare Bearbeitungen durchzuführen.
    • CNC-Dreh-Fräszentren: Diese Maschinen kombinieren die Funktionen einer Drehmaschine und einer Fräsmaschine und ermöglichen so die Bearbeitung komplexer Werkstücke in einer einzigen Aufspannung.
  3. Sonderdrehmaschinen

    • Karusselldrehmaschinen: Auch Vertikaldrehmaschinen genannt, sind sie speziell für die Bearbeitung großer, schwerer und zylindrischer Werkstücke ausgelegt. Das Werkstück dreht sich horizontal.
    • Automatische Drehmaschinen: Diese Maschinen sind für die Massenproduktion kleinerer, präziser Teile konzipiert und können vollautomatisch arbeiten.

Anwendungen

  • Automobilindustrie: Herstellung von Wellen, Achsen, Kolben, und anderen zylindrischen Bauteilen.
  • Luft- und Raumfahrt: Fertigung von Turbinenkomponenten, Verbindungselementen und anderen präzisen Bauteilen.
  • Maschinenbau: Produktion von Maschinenteilen, Gewindespindeln und anderen mechanischen Komponenten.
  • Medizintechnik: Herstellung von Implantaten, chirurgischen Instrumenten und anderen medizinischen Geräten.
  • Kunst und Design: Erzeugung von dekorativen Objekten und Skulpturen.

Vorteile

  1. Präzision: Drehmaschinen bieten eine hohe Genauigkeit und sind in der Lage, komplexe geometrische Formen mit engen Toleranzen zu erzeugen.
  2. Vielseitigkeit: Sie können eine Vielzahl von Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz und Verbundwerkstoffe bearbeiten.
  3. Effizienz: Insbesondere CNC-Drehmaschinen bieten eine hohe Produktivität durch Automatisierung und Wiederholgenauigkeit.
  4. Oberflächenqualität: Drehmaschinen können sehr glatte Oberflächen erzeugen, was in vielen Anwendungen von entscheidender Bedeutung ist.
  5. Flexibilität: Mit der richtigen Ausrüstung und Werkzeugen können Drehmaschinen eine breite Palette von Bearbeitungsaufgaben durchführen, einschließlich Drehen, Bohren, Gewindeschneiden, Rändeln und Fräsen.

Komponenten einer Drehmaschine

  • Spindelstock: Hält und dreht das Werkstück.
  • Reitstock: Unterstützt das Werkstück von der gegenüberliegenden Seite des Spindelstocks.
  • Werkzeugschlitten: Trägt das Schneidwerkzeug und bewegt sich entlang der Werkstückachse.
  • Futter: Spannvorrichtung, die das Werkstück festhält.
  • Bett: Die Basis der Drehmaschine, die die Hauptkomponenten trägt und für Stabilität sorgt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Drehmaschinen unverzichtbare Maschinen in der Fertigungsindustrie sind, die durch ihre Fähigkeit, präzise, wiederholbare und komplexe Bearbeitungen durchzuführen, einen enormen Beitrag zur Herstellung hochwertiger Produkte leisten. Sie sind in vielen verschiedenen Typen und Konfigurationen erhältlich, um den spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen gerecht zu werden.

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